Tag 8 auf See

18. Februar

Heute gibt es zwei Tagesordnungspunkte:

  1. Bergfest feiern
  2. Nach Westen abbiegen

Die ‘Bergspitze’ der Etappe erreichen wir irgendwann in den frühen Morgenstunden zwischen 3 und 4 Uhr. Von nun an ist es nach Martinique näher als nach Madeira, heißt: noch 1.352 sm. Das Feiern verschieben wir aber auf den kommenden Tag. Im Dunkeln und ziemlich müde wäre es nur der halbe Spaß.

Nach und nach arbeiten wir uns durch unseren Proviant. Inzwischen sind sichtbare Lücken entstanden. Die letzten leckeren Madeira-Bananen werden in Pfannkuchen verarbeitet … zusammen mit ordentlich viel braunem Zucker. Leckere Sache!

Mittags halsen wir, um von nun an die nächsten Tage vorwiegend Richtung Westen zu segeln. Die Shaitan – unser nächstgelegener, noch verbliebener Konkurrent – segelt noch weiter nach Südwesten, wie wir beim nächsten Positionsreport feststellen. Kurze Diskussion, ob wir das auch tun sollten, aber wir sehen keinen signifikanten Vorteil eines nochmaligen ‘Abtauchens’ nach Süden. Die Windvorhersagen für unsere Route sehen ganz stabil aus, und auch Adrena – unserer Navigationssoftware – ist keine südlichere Route zu entlocken. Also bleiben wir dabei und segeln so tief wie möglich auf Backbordbug gen Westen.

Abends werfen wir uns für einen Fototermin und Halbzeitdrink in Schale – die Transquadra-Hemden werden übergeworfen. Aber – safety first – auch die Rettungswesten … wie immer 😉

Wir genießen die schöne Abendstimmung. Die Frida gleitet bei guten 5 Windstärken durch die Wellen, und ab und zu lassen sich ein paar fliegende Fische blicken.

Mit der ersten Hälfte der 2. Etappe sind wir ganz zufrieden. Nach den schwierigen Bedingungen der vergangenen Tage verwöhnt uns der Atlantik mit besten Passatbedingungen. Einzig die Kreuzsee könnte noch verschwinden … aber irgendwas ist ja immer 😉

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